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Pachern 2006

Normalspur: Laßnitzhöhe, Oberwart und einiges mehr

Freunde der Mariazellerbahn

Betrieb in H0

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Eindeutig betriebsorientiert ging es am H0-Arrangement zu: Zwei Fahrdienstleitern und fünf Lokführer hielten den Betrieb am Laufen. Bewährt haben sich die technischen Betriebshilfsmittel, die vom FREMO übernommen wurden, wie Digitalsteuerung, Tool zum Erstellen des Fahrplans sowie die Uhr.

Das Arrangement lief vom Bahnhof Wawenitz von Walter Kiefer über die Wechselkehre von Hans Hahn nach Oberwart. Von hier lief die Strecke zweigleisig durch die Weinzettelgalerie von Josef Sailer und gabelte sich anschließend in Haupt- und Nebenstrecke auf.

An der Hauptstrecke lag, malerisch im Einschnitt gelegen, Bahnhof Laßnitzhöhe von wo es weiter über die Module Lafnitz und Weingrabenviadukt von Georg Lind in den Endbahnhof Oberschützen (Hans Hahn) ging.

Auf der Nebenstrecke wurde die AB (Abzweige) Jarc von Bostian Jarc passiert. Weiter in den Bahnhof Wies von Werner Kiefer. Anschließend verlief sich die Strecke in den Ladestellen Dechantskirchen und Säge Guss.

Der Fahrplan war sehr dicht und war für den Fdl. in Oberwart eine echte Herausforderung. Die Milch in den mittlerweile obligatorischen Milchwagen wurde mehrmals sauer.

Besonders gut angekommen sind vorbildgerechte Zugsgarnituren, die für die befahrenen Strecken charakteristisch sind, wie der Desiro 5022 sowie CityShuttle-Garnituren mit Herkules.


Laßnitzhöhe

Sicher die größte (wenn auch nicht unerwartete) Überraschung stellte der Bahnhof Laßnitzhöhe dar. Franz Veitl, der stolze Erbauer hat in dreijähriger Bauzeit das Flair dieses Bahnhofs, der in einem Einschnitt liegt und an einem Ende in einen Tunnel mündet, sehr gut getroffen. Viele Besucher, denen das Original, nur wenige Kilometer entfernt an der steirischen Ostbahn gelegen, bekannt ist, waren von der detailgetreuen Nachbildung begeistert. Mit dem Faller-Car-System bietet sich ein hoher Spielwert.

Übrigens: Im Bahnhof Laßnitzhöhe sind nur Loks mit Sound- und Rauchgenerator zugelassen!

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Oberwart

Von der Optik her ist der Bahnhof Oberwart eher unaufregend. Sehr aufregend ist jedoch die Bedienung des Stellwerkes, das in modernster Technik an EBO2 ("Einheitliche Bedienoberfläche 2") angelehnt ist. In mehrjähriger Arbeit hat Thomas die Steuerung realisiert. Für den Bediener ist die Lernkurve erstmal steil, zumal Oberwart eine recht fiese Gleisentwicklung hat und einem die Gleise schon mal ausgehen konnten. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem!

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Erwähnenswert

Die Fülle an Motiven ist auch auf der Normalspur überwältigend, daher wurden nur die besonderen Schmankerln wie Nostagiezug in Dechantskirchen, Desiro auf Ungarbachviadukt II und CityShuttle bei Tauchen-Schaueregg herausgesucht.

Steiner Franz von der "Modellbahnwelt" war sicher ebenso erstaunt wie wir über den umgeleiteten 4010er mit Dieselvorspann, der sich über den Wechsel quält. Aber auch das hat es in 1:1 gegeben!

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