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Modellbahnausstellung Pachern 2004 |
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Am 20. Mai 2004 war es wieder einmal soweit: In Pachern fand, organisiert von Josef
Kaufmann, eine Modellbahnausstellung statt, bestritten von Modulbauern der
unterschiedlichsten Spurweiten.
Bis zum 23. Mai fand Publikumsbetrieb statt, der regen Anklang fand, auch eine
Fotosonderfahrt auf der Feistritztalbahn wurde durchgeführt.
In diesem Bericht sollen die Aktivitäten der Schmalspur-H0e im Vordergrund
stehen.
Alles in allem war es eine vergnügliche Veranstaltung, die wohl für jeden was zu
bieten hatte.
Zentraler Knotenpunkt des H0e-Arrangements war der Bahnhof Ober Grafendorf.
Auf der einen Seite fand die
Krumpe von Josef Handler Anschluss, auf
der anderen Seite
führte die Strecke über den Saugraben und die
neuen Module nach Mitterbach.
Die Größe der Halle erlaubte ein problemloses Aneinanderreihen in der Vorbild-Reihenfolge.
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Von Erlaufklause nach Mitterbach
Das Stück von der niederösterreichisch-steirischen Landesgrenze nach Mitterbach hat
sich Josef Kaufmann vorgenommen. Wenn man meint, es sei keine Steigerung mehr
möglich (siehe die Fotos des Kerlsteintunnels weiter unten), dann setzt Josef Kaufmann
noch eines drauf und verblüfft den Betrachter mit neuen Methoden und Details.
Als besondere Annerkennung sieht es Josef Kaufmann, wenn sich jemand die Details
genauer betrachtet und immer noch Fehler findet: wie zum Beispiel den Profilmast auf
Bild 5. Dieser besteht beim Vorbild aus Schienenprofil, nicht aus einem H-Träger,
wie nachgebildet. Lassen wir uns überraschen, ob Josef Kaufmann dieses winzige Detail
in Angriff nehmen wird :)
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| Der dreiteilige 4090 von Stängl lugt
um die Kurve. Die Geschwindigkeitstafeln wurden von einer Original-Vorlage auf
Selbstklebefolie farbkopiert, die anschließend auf einen Träger aufgeklebt wird. |
Wer erinnert sich nicht gerne an den
Motorenklang des 15er Steyr, hier als Modell von Memoba.
Die Bäume von Josef Kaufmann sind sehr naturgetreu: Er nimmt Meerschaum-Solitärbäumchen
als Grundlage. |
Diese werden im ersten Arbeitsgang in
Tiefengrund getaucht und mit Grasfasern bestreut, im zweiten Arbeitsgang mit Laub von
Noch. Zur Befestigung des Laubs wird Sprühkleber von Tesa verwendet. |
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| Eine schöne Kulisse für die 399.04 von
Ferrotrain in Epoche-III-Ausführung. Der helle Bahnschotter stammt, wie auch sein
Vorbild, aus dem Schotterwerk Rabenstein. |
Ein artreiner Zug der ersten Betriebsepoche
auf der Mariazellerbahn: Braune Lok und Mariazellerbahnwagen Typ 1912 als Modelle von
Ferrotrain. |
Dieser Kahlschlag war nötig, um dem Fotografen freies Sichtfeld zu bieten. Die verbliebenen Bäume sind Selbstbauten mit Silflor-Material, links Kiefer, rechts Fichte. |
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| Eine Augenweide sind die Telegrafenmasten:
Die Ausleger und Isolatoren sind Gußteile (Ögussa, Bronzeguß in Silikonkautschukformen),
eingedrückt in 2 mm Balsa-Rundhölzer. Deren Oberflächenstruktur bildet das
imprägnierte Holz der Telegrafenmasten perfekt nach. |
Die Fahrleitung der Mariazellerbahn:
Ausleger aus 0,6 mm Neusilber-Draht, Isolatoren Spritzgußteile von Erich Achleitner,
Masten Messingprofil. |
Die feine Fahrleitung der Mariazellerbahn:
0,25 mm Fahrdraht, 0,2 mm Tragseil, 0,15 mm Hänger. |
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| Für den Waldboden hat Josef Kaufmann ein
einfaches, aber wirkungsvolles Rezept: gemahlenes Laub und Rinde zusammen mit
Kaffeesud. |
Das Bachbett enthält Altbewährtes:
Polyesterharz als Wasser-Imitat. |
Beispiel für den Teufel, der bekanntlich
im Detail steckt: Im Modell wurde ein Messing-H-Profil gewählt… |
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| …während das Vorbild aus zwei
zusammengefügten Schienenprofilen besteht, hier Ansicht auf die Schienenköpfe. |
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