|
Bei Interesse können Sie direkt bei uns nachfragen!
Erich Achleitner hat weiters einen pfiffigen Weichenantrieb entworfen: In einem Kanal
gleiten zwei Backen aus Kunststoff. Diese werden von einer Feder auseinandergehalten.
Am Schienenfuß der Weichenzungen sind die Stelldrähte angelötet. Diese werden nach unten durch
die Kunststoffbacken geführt. Zusäzlich wird der feine Stelldraht von einem Röhrchen ummantelt,
das, ausgehend vom Zungenfuß bis hinunter zur jeweiligen Kunststoffbacke reicht und dort
eingesteckt ist. In den Kunsttoffbacken wird der Stelldraht durch ein Schräubchen festgehalten.
Warum nun diese doch recht aufwendig erscheinende Konstruktion?
Die bisher verwendete Variante wies eine Stellschwelle direkt unterhalb des Weichenrostes auf,
was ein großzügiges Ausschneiden des Trassenbrettes erfordert. Dieser kurze Abstand war nötig,
da sich der feine Stelldraht beim üblichen Anpressdruck der Motorantriebe zu stark verbiegt.
Bei motorischen Antrieben ist die Justierung der Zungenlange einigermaßen schwierig. Mit dieser
Methode wird der Anpressdruck der Zunge an die Backenschiene durch die Feder zwischen den beiden
Kunststoffbacken bestimmt. Bei der herkömmlichen Methode besteht auch die Gefahr, dass eine
Weichenzunge hochsteigt und nicht mehr flach an den Gleitstühlen aufliegt. Dies lässt sich
durch Lösen der Festhalteschraube in der Backen und Nachjustieren des Stelldrahts beheben.
Auf Wunsch stellt Erich Achleitner diesen Weichenantrieb auch für Interessenten her!
Kontakt siehe Impressum.
Unterhalb des Weichenantriebs befindet sich das Übersetzungsgestänge, um die Weichenlaterne
um 90 Grad zu drehen.
|